2018-12 Großstörung I

Definition

Als Großstörung sei hier die Situation bezeichnet, in der über einen längeren Zeitraum überhaupt keine Wärme geliefert wird, sodass es zu Beeinträchtigungen bei den Kunden kommt.

  • Raumtemperatur außerhalb des Komfortbereichs (irgendwann wird es im Winter auch bei guter Isolation kalt…)
  • Kein Heißwasser für Küche und Bad
  • Tropfende Wärmeübergabestationen (wohl aufgrund des Druckverlustes oder termisch bedingter Größenveränderungen der Dichtungen)
  • Mietminderungen bei vermieteten Objekten – inkl. der damit verbundene administrative Aufwand
  • Wertminderung der Häuser (einem potentiellen Käufer darf man wohl kaum vorenthalten, dass es solche Störungen in jüngerer Vergangenheit gab)

Störung

Der Ausfall dauerte von 02. bis zum 06.12. (spät abends). Zum Beginn der Störung gibt es unterschiedliche Angabe – auch seitens des Betreibers. Einige Anwohner berichteten, bereits am 01.12. reduzierte Wärmeleistung wahrgenommen zu haben.

Die Vermutung liegt nahe, dass seitens des Betreibers kein zeitgemäßes Monitoring stattfindet und bei Auffälligkeiten automatisch Techniker informiert. Ein frühzeitiges Einschreiten kann vielfach teure Folgeschäden vermeiden – insofern unverständlich. Die Technik dafür ist verfügbar.

Ursache?

Es wurden verschiedene Ursachen im Zuge der nachbarschaftlichen Gespräche in die Diskussion eingebracht. Seitens des Betreibers wurde eine der angenommenen Ursachen in einem Schreiben an die Wärmekunden und den Hessischen Rundfunk vehement bestritten. Mehr jedoch nicht, es fehlt bisher eine Aussage, was tatsächlich der Grund für die Großstörung war. Wie künftig solche Störungen verhindert werden sollen, ist somit ebenfalls nicht bekannt. (jW)